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Mit einer verdienten 1:2 (0:2)Heimniederlage endete das Heimspiel des FSV Malchin gegen Tabellennachbarn und Aufsteiger Blau-Weiß Polz. 70 Minuten boten die Malchiner den 180 Zuschauer eine miserable Vorstellung. Erst in den letzten 20 Minuten wurden druckvolle Angriffe initiiert, die fast noch mit dem Ausgleich belohnt worden wären.
Die Malchiner, die kurzfristig auf den berufsbedingt verhinderten Tom Rzeszutek verzichten mussten, hatten sich für das Spiel viel vorgenommen. Doch bereits nach einer Minute war die FSV-Abwehr so weit aufgerückt, dass die Gäste durch Köhn den Führungstreffer erzielen konnten.
. Die Gastgeber waren durch den schnellen Rückstand sichtlich geschockt. Viele leichte Fehler im Spielaufbau verhinderten trotz Feldüberlegenheit ein druckvolles Angriffsspiel. Ein Hauch von Gefahr kam lediglich bei Distanzschüssen bzw. nach Standartsituationen auf. Die Gäste hingegen starteten mit ihrer schnörkellosen Spielweise immer wieder gefährliche Konter und warteten auf Fehler des FSV. So auch in der 42. Minute, als die Blau-Weißen sich in der gegnerischen Hälfte den Ball eroberten und Köhn per Linksschuss ins kurze Eck den verdienten 0:2 Halbzeitstand herstellte.
In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer bis zur 70. Minute weiter ein ganz schwaches Spiel der Gastgeber. Kaum ein Spieler erreichte bis dahin seine Normalform. Was gegen diesen Gegner möglich gewesen wäre zeigten allerdings die letzten 20 Minuten. Die FSV-Aktionen wurden fortan deutlich druckvoller und es war ein echtes Bemühen erkennbar, die drohende Niederlage noch abwenden zu können. In der 74. Minute setzte Plagens zu einem Solo an, umkurvte drei Abwehrspieler und wurde im Strafraum klar regelwidrig zu Fall gebracht. Der Strafstoßpfiff bleib jedoch vom sonst guten Schiedsrichter Block aus. Nun kam der Gastgeber nahezu im Minutentakt zu guten Möglichkeiten. Zwar hatte man noch einmal Glück, dass Köhn am Pfosten scheiterte, doch auch Gogo, Wagenknecht, Hewelt und Schlüter scheiterten reihenweise aus aussichtsreichen Positionen. Nach Zuspiel von Werner konnte Schlüter in der 85. Minute den Anschlusstreffer markieren. In den letzten Minuten mobilisierte der FSV noch einmal alle Kräfte und wäre in der 88. Minute fast mit dem Ausgleich belohnt worden. Schlundt scheiterte jedoch freistehend und auch Schlüter konnte den Abpraller per Kopf nicht verwerten. So blieb es am Ende bei der knappen Niederlage, die auf Grund der ersten 70 Minuten durchaus verdient war.
FSV: Grossmann, Klein, Hewelt, Plagens, Gogo (88. Nerstheimer), Werner (86. Barß), Lemcke, Schlüter, Schlundt, Wagenknecht, Rümker
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